MV Lunkhofen besuchte Ende August 2023 das Elsass

Nach 4-jähriger coronabedingter Pause durfte der Musikverein Lunkhofen endlich wieder auf eine Vereinsreise. Wie immer wurden die Musikantinnen und Musikanten von ihren Partnern begleitet, eine Tradition die den guten Zusammenhalt im Verein noch verstärkt.

Am Samstag, 26.8.23 frühmorgens besammelten sich die Musikanten und Musikantinnen voller Vorfreude beim Mehrzweckgebäude in Oberlunkhofen. Die Musikanten/innen und ihre Partner wussten auch dieses Jahr nicht, wo die Reise hinführen sollte. Euros, ID oder Pass und die gewöhnlichen Sachen standen auf der Packliste. Als der Car der Firma Brumann Richtung Norden losfuhr, rätselten schon einige, wo die Fahrt nun hingehen würde. Wird es Deutschland oder Frankreich sein oder bleibt der MV Lunkhofen in der Schweiz und die Euros wurde auf der Packliste nur als Joke aufgeführt? Es wird spannend bleiben für die muntere Reiseschar. Nach dem obligaten Kaffeehalt in Eiken beim Restaurant Rössli ging es weiter Richtung Basel. –  Wiederum wurde gerätselt:  Wird es Freiburg, Basel, Jura oder das Elsass sein?


Nach dem der Grenzübergang wurde es dann klar, dass die Carchauffeuse, Marlene Schweizer, Richtung Elsass steuert.
Bald wurde das erste Ziel angefahren. Die Beine durften sich ein bisschen bewegen und die grosse MVL-Familie stieg in Riquewihr aus. Das kleine Städtchen mit gut 1000 Einwohner ist ein bedeutender elsässischer Weinbauort. Der Mini-Zug führte den ganzen Verein durch die spannenden Rebberge in der Umgebung von Riquewihr. Nach dieser wunderbaren Fahrt marschierte die muntere Schar ins Restaurant. Dort erwarteten die hungrigen Leute einen leckeren Flammkuchen mit dem richtigen Wein dazu. Das gesellschaftliche und der Austausch kamen nicht zu kurz. Zur Abwechslung spielten die Organisatoren mit der Gruppe ein Lotto. Anschliessend blieb noch Zeit das Städtchen in eigener Regie bei besten Wetterbedingungen zu erkunden.

Später fuhr der Car zum nächsten Highlight. In Wintzenheim erwartete den MV Lunkhofen eine Weindegustation. Die Verkostung einiger der Weine die der Winzer in den eigenen Rebbergen anbaut, war interessant. Die Zeit dafür fast zu kurz, denn für den Verein, wie auch für den Winzer ging das Programm rasch weiter. Für den Verein zum eigentlichen Ziel der Reise: Colmar. Ein Zentrum des Elsass, mit einer schönen Altstadt, die geprägt ist von bunten Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance. Nach dem Zimmerbezug traff man sich zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Pfeffel. Das elsässiche Essen wird den Musikanten/in sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Zwischen den Gängen gab es immer wieder Auflockerungspiele. So verging die Zeit bis zur Schliessung des Restaurant wie im Flug. In Colmar schliessen die Restaurants leider bereits um 23:00 Uhr, zum Glück nur die Restaurants und nicht die Bars. So dass auch die Nachtschwärmer unter den Reiseteilnehmenden doch noch auf ihre Kosten kamen.

Das reichhaltige Morgenbuffet stärkte alle und es ging bereits um 10:30 Uhr los mit einer Stadttour oder dem Besuch im Schokoladen Museum in Colmar. Auch am Sonntag spielte das Wetter mit, bei kühlen und trockenen Bedingungen liess sich die Stadt gut erkunden. 


Zur abgesprochenen Zeit traffen alle gut gelaunt beim Car ein. Die Reise war aber noch nicht ganz zu Ende und vor allem die Carchauffeuse wurde bei der Fahrt durch die engen Dorfstrassen und den kurverreichen Anstieg zum Schloss Hohlandsbourg gefordert. Nach einem kurzen Marsch konnten die Vereinsmitglieder bei einem Apéro riche nochmals richtig Schlemmern.


Erst jetzt beim Zurücklaufen zum Car mussten die Musikantinnen und Musikanten den mitgebrachten Regenschutz auspacken. Leider ging es danach wieder Richtung Schweiz ins Kelleramt. Zum Abschluss der Reise genossen die Teilnehmenden im Restaurant Bauernhof, Oberlunkhofen noch ein feines Nachtessen.

Nochmals ein grosses Dankeschön an die Reiseleitung!

Allegra Savognin

Schafschur in Savognin mit dem Musikverein Lunkhofen

geschrieben von Peter Wüthrich

Traditionsgemäss führt der Musikverein Lunkhofen alle zwei Jahre die Vereinsreise durch. Dieses Jahr organisierte unser Aktivmitglied Ivana Biavaschi mit Wurzeln aus Savognin die zweitägige Reise ins wunderschöne Bündnerland. Nach dem ersten Kaffeehalt im Restaurant Churfirsten  am idyllischen Walensee chauffierte uns Erika von Brumann Reisen bequem nach Savognin. Zur Freude aller Musikanten offerierte uns ein kleiner Fanclub von Lunkhofen unter der Koordination von Sepp und Bernadette Eichholzer bei der Ankunft einen erfrischenden Apéro.

Anschliessend hatten wir Gelegenheit das bunte Treiben auf dem Marktplatz von Savognin zu erleben. Nebst den unzähligen regionalen Spezialitäten und Handarbeiten durfte natürlich eine feine Alpkäse-Degustation nicht fehlen. Weitere Attraktionen wie ein Show-Schwingen und die Rangverkündigung des Alpkäse-Wettbewerbs ergänzte das reichhaltige Programm. Am Nachmittag stand dann ein weiterer Höhepunkt auf dem Plan. Zuerst zeigte uns die Musica Instrumentala Savognin in Brass Band Besetzung unter der Leitung von Adrian Farrér ihr musikalischen Können. Anschliessend führte der Musikverein Lunkhofen ein Platzkonzert unter der Leitung von unserer Dirigentin Sibylle Bégue durch. Als krönender Abschluss spielten beide Vereine zusammen drei gemeinsame Musikstücke, welche vom zahlreichen Publikum mit einem herzlichen Applaus sehr geschätzt wurde.

Für die herzliche Gastfreundschaft überreichte unsere Präsidentin Stephanie Stöckli dem Präsidenten Flavio Sterli von Musica Instrumentala Savognin eine Auswahl vom Oberlunkhofer Bier Drüüklang Bräu. Im Hotel Danilo durften wir am Abend in einer entspannten Atmosphäre ein gemütliches Nachtessen geniessen und uns später müde und voller schönen Impressionen in den rustikalen Zimmern erholen.

Nebst den vielen traditionellen Bräuchen und dem bekannten Ski- und Wanderort Savognin bietet die Region auch unzählige Sehenswürdigkeiten, die wir mit interessanten Führungen unter kompetenter Leitung am Sonntag erfahren durften. Einerseits erfuhren wir ausführlich die technischen Detail vom Beschneiungssystem wie das Wasser vom Fluss Julia über ein ausgeklügeltes Pumpsystem zur obersten Kanone unter einem Druck von 12 bar 50 bis 70 Kubikmeter Schnee pro Stunde produziert.

Die zweite Gruppe verfolgte die Spuren vom weltberühmten Landschaftsmaler Giovanni Segantini, welcher zwischendurch in Savognin weilte, unter anderem mit seinen bekannten Werken Ave Maria bei der Überfahrt oder die beiden Mütter.

Eine weitere Gruppe erkundete das im 1902 erbaute Landwasserviadukt, eine 65 Meter hohe und  136 Meter lange Steinbogenbrücke in der Nähe des Bahnhofs Filisur, welche seit dem 7. Juli 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und als ein Wahrzeichen der Rhätischen Bahn zählt.

Nach einer stärkenden Fleischplatte in der Pergola des rustikalen Restaurant Rätia in Filisur und der langen Heimfahrt wegen des Sonntagsverkehrs durften wir das wunderschöne Wochenende bei Catia’s Restaurant Funk in Ottenbach beim gemütlichen Nachtessen und herzlicher Ambiente  ausklingen lassen.

Wir danken unserer Organisatorin Ivana Biavaschi ganz herzlich für diese abwechslungsreiche und gesellige Vereinsreise, Erika von Brumann Reisen für die sichere und komfortable Busreise sowie der Musica Instrumentala Savognin für die kameradschaftliche Gastfreundschaft.

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